Lovings for you and me

Lovings for you and me

"Denn wo Dein Schatz ist, da ist Dein Herz."

Es ist mein Herzens-Wunsch, dass dieser Blog eine riesige Schatzhöhle ist. Jedes LOVING möge ein leuchtender und glitzernder, manchmal auch noch ungeschliffener Edelstein sein, die zusammen gesetzt ein wunderschönes Mosaik weben für mich und für Dich.

Ich will Gedanken-Spiel-Räume öffnen für alle, die Lust auf kreative Impulse in alle möglichen Richtungen haben. Bunt eben. Die Lust am Träumen anfeuern. Teilen, was sowieso da ist, anstatt es einstauben zu lassen. Warum mit dem Teilen warten bis endlich der "richtige Zeitpunkt" da ist? Ich will jetzt Bewusst Sein leben und Freude-Samen ausstreuen. Zum Fühlen, Denken und Lieben anregen.

Jedes LOVING ist auch eine Weg-Weiserin, eine sanfte starke klare Weise, die Dir den Weg weisen kann:
tiefer in Dich hinein und weg von irgendwelchen An-Weisungen.
Wagst Du das Abenteuer der Selbst-Erforschung?
Das "Ziel" ist zu entdecken und sich jeden Augenblick daran zu erinnern, dass da schon immer nur LIEBE ist, war und sein wird-in allem, was ist.

"Gib die Suche auf, denn die LIEBE hat Dich schon gefunden..."

Dies ist mein Geschenk für Dich und eigentlich zuerst für mich selbst, denn wenn ich all das nicht mit-teile, hab ich das Gefühl innerlich zu bersten...es ist ein Ausdruck der lebendigen Kreativität, die durch alles und jeden strahlt und das Schreiben gibt meinem Leben gerade einen großen Sinn (neben dem Mutter-Sein).
Greif hemmungslos zu, lass Dich inspirieren und führen von Deinem Herzen und geh DEINEN Weg!
Von Herz zu Herz,
Ramona Yasin

Dreieinigkeit

Gedanken-BlitzePosted by Ramona Yasin Wed, June 13, 2018 11:42:22
Gedanken zur Dreieinigkeit

Über 30 Jahre streng christlich sozialisiert habe ich gelernt, dass die Dreieinigkeit Gottes Vater-Sohn und Heiliger Geist umfasst.

Inzwischen bin ich tiefer eingetaucht ins Leben, weg von rein geistigen Konzepten und blindem Glauben, an das, was mir (einseitig) gepredigt wird. Ich habe mehr gelernt über und die Entstehungsgeschichte des Lebens und der Erde und kann und will den weiblichen Pol nicht mehr ausklammern.
Denn wo bleibt die weibliche Kraft und Qualität in der oben beschriebenen Dreieinigkeit, der Schöpfungsmatrix des Lebens? Wo bleibt sie in meinem Leben (als Frau!)?

Schon unsere menschlichen Körper, die ein Abbild des göttlichen Wunders sind und im Glauben an die Existenz einer Seele auch Gott enthalten, unseren göttlichen Kern ausmachen, können nur Leben erzeugen, wenn sich der Same des Mannes in der Eizelle der Frau, des Weiblichen hinein begibt, dort aufgenommen wird und beide miteinander verschmelzen.
Dann wächst das Dritte in dieser geborgenen Gebär-MUTTER-Höhle heran: das Kind. Ein Wunderwerk, gezeugt und bezeugt aus der Liebe der weiblichen UND der männlichen Kraft. Beide Pole sind beteiligt. Stellen ihren Teil als „Brennholz“ zur Verfügung für den göttlichen Funken, der die eine Seele in einem neuen einzigartigen Körper entfachen will.

Das Konzept der Dreieinigkeit Gottes wie sie in der Kirche beschrieben wird, ist für mich logisch und nachvollziehbar, solange sie auf der geistigen Ebene unseres Bewusstseins verweilt und klar wird, dass es nur ein Konzept von vielen ist.

Doch da ich ein Mensch bin, mit einem Körper, meine Seele sich dieses materielle Haus erwählt hat, braucht es dazu auf dieser Erde und ihren Gesetzen eine andere Dreieinigkeit:
Frau, Mann und das Kind.

Diese Form der Dreieinigkeit Vater-Mutter-Kind fand ich im Besonderen wieder in einem Buch, das ich gerade las, als eine innerliche Form:
Innere Frau/Mutter/Geliebte-Innerer Mann/Vater/Geliebter- Inneres Kind/Horus.

Die Autorin beschreibt wie es ist, diese drei Teile in uns kennen und lieben gelernt und sie vollständig integriert zu haben. Die innere Frau und der innere Mann feiern ihren Bund, die Heilige Hochzeit und (be)zeugen ihre gemeinsam wirkenden Kräfte durch ihre gemeinsame Schöpfung, das Kind.
Wenn sich dies in uns vollzogen hat, dann sind und fühlen wir uns in und mit uns SELBST vollständig. Eine Einheit. Es ist dann nicht mehr nötig, dieses Gefühl von Einheit, dass ohne diese Integration fehlt, im Außen krampfhaft zu kreeieren oder herbei zwingen zu wollen (durch Beziehungen, Familiengestalten ua.)
Das Schöne an dieser innerlichen Vollständigkeit ist dann: sobald das geschehen ist, sind wir uns selbst Vater, Mutter, Frau, Mann, Geliebter, Geliebte und geliebtes Kind geworden und es wird sich auch im Außen auf der materiellen Ebene (leicht und logisch) manifestieren können.
Unsere Beseelung findet ihren Ausdruck dann im Außen: sie drückt regelrecht und will raus. In die Welt. Geboren werden. Als leibhaftiges Kind vielleicht oder als geistige kreative und materialisierte Schöpfung, als Projekt o.ä.

Das Bild, das die Kirche kreiert finde ich wertvoll auf der geistigen Ebene und in ihren tieferen Bedeutungs-Zusammenhängen.
Doch ohne die Dreieinigkeit der Erfahrungen unseres Menschseins auf der Erde, zu dem das Weibliche logisch dazu gehört, bleibt die Erfahrung unvollständig für mich.

Sehr einfach ausgedrückt und leicht zu verstehen ist es für mich auch in der Textzeile:
„Ich bin ein Kind des Himmels, ich bin ein Kind der Erde.“
Gott-Himmel-Vater-Bewusstsein trifft auf Göttin-Erde-Mutter-Körper und gebiert die (geistige) Schöpfung-Heiliger Geist-Kind.

Diese Worte, dieses Loving ist für mich geboren aus der immer tieferen Annäherung und Erfahrung mit den weiblichen Kräften, die durch unsere Mutter Erde verkörpert sind.
Jedes auf der Erde liegen, jede Speise, die ich von ihr nehme, der Kontakt zu Pflanzen, Menschen, Tieren… macht mir diese Kraft und ihre Macht bewusst. Alles wird lebendiger und damit auch sinnlich erfahrbar. Zum Anfassen. Berührbar, wie es auch unsere schönen Körper sind. Sein wollen und brauchen. UNsere Körper und unser Herz, das seine Liebe ausdrücken will.

Die Inspirationen und Ideen, die ich empfange sind erst mal rein geistiger Natur und verkörpern für mich das Himmlische, Geistige und Männliche Wirkprinzip. Sie bleiben luftig, rein geistig und unsichtbar, wenn ich sie nicht körperlich integriere. Nur, wenn ich sie von meinem Geist (Kopf, Denken, Inspiration) in den Körper hinein bringe, dann kann das Kind heran wachsen. Dann können beide Pole neue Frucht zeugen.
Was ich dann draus mache aus diesen Ideen, z.B. mit meinen Worten, Taten und Händen, wie ich handle, das ist dann der Ausdruck dieser Vereinigung: das leibhaftige Kind.

Ganz anders (oder auch gar nicht anders?!) formuliert es Hans Christian Andersen:

„Farben, Töne und Gedanken sind doch im Grunde die Dreieinigkeit des Universums."

Schwingung. Leben. In seinen schönsten Ausdrucksformen….in Kunst, Musik und Poesie….die wiederum zu so viel Kreativität und Schönheit inspirieren!

Mögen sich alle Menschen daran erinnern, dass sie diesen Ur-Funken in sich tragen und dass wir in unseren schönen Körpern die Frucht sind dieser genialen Zusammen-Spiels der "weiblich-männlichen" Schöpferkräfte!

With Love,
Ramona